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Kreta

Kreta 2013

Der letzte Urlaub fernab der Heimat lag viele Jahre zurück, so dauerte es eine Weile bis unser Urlaubsziel fest stand. Dieses Jahr sollte es nach Kreta gehen.


Da wir beide noch nie in Griechenland waren, sind wir voller Spannung in den Flieger gestiegen und an einem herbstlichen Morgen in Heraklion gelandet. Von dort aus ca. 1 Stunde mit dem Bus zum Hotel. Unser Hotel befand sich ziemlich mittig an der Nordküste Kretas, ca. 15 km von Rethymno entfernt.

Unsere Recherchen zu Hause ergaben, dass die Insel doch recht groß ist, mit 300 km von Ost nach West ist es nicht gerade ein Katzensprung, aber so sitzend im Bus auf den Straßen von Kreta wird einem doch schnell bewusst, die Insel ist Größer als man denkt und nun ist man auch definitiv im Urlaub, denn hier ticken die Uhren etwas langsamer. Fasziniert von der Landschaft und der Botanik der Insel kam einem die Busfahrt nicht mehr so schlimm vor und schon kurze Zeit später waren wir am Hotel.

Das Grecotel El Greco hatte sogar unsere Erwartungen übertroffen, denn das klare Design, die geschmackvolle Einrichtung und die weiße Farbe gibt einem das Gefühl der Reinheit und Entspannung. Nach einem schnellen Einchecken, Auspacken und Meerwassertests gab's auch schon für ausgehungerte Bäuche ein reichhaltiges und qualitativ hochwertiges Buffet. Wir beschlossen, dass es hier wohl keinen Grund zur Beanstandung geben würde.

 

Was macht man nun eine Woche auf Kreta?

 

 Eine Woche ist keine lange Zeit, wenn es viel zu sehen gibt. Das Vorhaben, in den Osten der Insel zu fahren hatten wir schnell aufgegeben, denn dafür musste man ja den halben Tag im Auto verbringen.... also erst man das wirklich super klare Meer genossen und ein Tag später mit dem Mietwagen die nahe Umgebung erkundet.

Am nächsten Tag beschlossen wir die kürzeste Strecke Richtung Südküste zu fahren und uns von den Straßen von Kreta führen lassen. 

Die Landschaft von Kreta ist wirklich traumhaft. Durch das Gebirge wirkt die Insel sehr majestätisch, die Straßen, die sich durchs Gebirge schlängeln erinnern einen daran, wie klein und schwach ein Mensch doch ist. Die Spuren der Naturgewalten sind auf Kreta allgegenwärtig. Mal sieht man unterhöhlte Straßen, mal mit Geröll zugeschüttete. Teilweise hofft man, dass es jetzt in diesem Moment bloß kein Gegenverkehr kommen mag. Aber der Anblick der Berge, der Schluchten, der durch Wasser ausgehölte Steine entschädigen für die mühselige Fahrt.

Wir haben für diesen Ausflug tatsächlich einen ganzen Tag gebraucht. Auf dem Weg zur Südküste wagten wir einen Wanderungstrip im Patsos Gorge auf der Suche nach einem Geocache, begleitet von einer "temporären Begleitung" (unglaublich, wie laut sich das Miauen einer Katze in so einer Schlucht anhört) und wurden mit einem Aussichtspunkt belohnt.

So erkundeten wir drei Tage lang die Insel mit einem Mietauto, genossen das kristallklare Wasser im Meer und beschlossen, dass wir viel zu wenig von dieser Insel gesehen haben und auf jeden Fall wieder kommen müssen.