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Gran Canaria

Zum ersten mal über Weihachten weg! Urlaub im warmen! Ich muss sagen, das war sehr sehr schön, auch wenn auf Gran Canaria um diese Jahreseit auch Winter ist ;-) nachts kühlt es sich doch ganz schön ab. Brrr...Frost... :-)

 

Diesmal waren wir 10 Tage auf der Insel und sind ganz gut rum gekommen. Angekommen am frühen morgen sind wir gleich los marschiert und haben die Dünen von Maspalomas unsicher gemacht. Wenn man so mittendrin ist, hat man echt das Gefühl, man wäre in der Sahara :-0

Video
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Unser Hotel war ganz cool, nicht herausragend aber gut! Zwar ist die Lage nicht direkt am Strand, dafür aber mit genügend Parkplätzen. Für jemanden wie uns, die nie am Strand liegen, vollkommen ausreichend. Das Hotel ist kinderfrei, so war es auch ein sehr ruhiges Hotel. Und wenn das Hotel nebenan, von uns liebevoll "Das Terrorhotel" genannt, nicht jeden Tag volles Animationsprogramm durchgezogen hätte und dabei die halbe Stadt unterhalten hätte, dann wäre es fast perfekt :-)

Blick vom Balkon auf das "Terrorhotel" ;-)
Blick vom Balkon auf das "Terrorhotel" ;-)

Ab dem zweiten Tag hatten wir ein Mietauto und verbrachten den Tag ganz chillig in Puerto de Mogán. Ein wunderschönes kleines Städtchen. Und ich liebe ja diese skurrilen Weihnachtsbäume in den schneelosen Gebieten. Deshalb dürfen Fotos dieser Bäumchen hier natürlich nicht fehlen ;-) Eine Mini-U-Boot-Fahrt rundete das ganze ein wenig ab... Unglaublich, dass man den ganzen Tag in so einer Mini-Stadt verbringen kann :-)

Den nächsten Tag ging es auf der GC-60 in Richtung Arteara, um einfach mal ein wenig in die Berge zu kommen.

 

Im Knick beim Cruz Grande hatten wir Halt gemacht, um uns die Beine zu vertreten. Der Parkplatz war perfekt und die Geocacher-Spürnase drängte uns, nach möglichen Caches nachzusehen.... und siehe da, welch ein Wunder.... es gab tatsächlich was... nur 200m von unserem Standort entfernt. Also los... aus 200 m wurden 2 km auf 250 Höhenmetern hin und die gleiche Strecke wieder runter.

Der wunderschöne Ausguck entschädigte natürlich für die Strapazen, so hatte man doch immer wieder Kraft gefunden, noch ein Stück weiter zu gehen. Und sogar ich habe es tatsächlich geschafft, die 2 km durchzuhalten :-) gar nicht so einfach, wenn man sonst so viel auf dem Hintern sitzt :-)

Zurück ging es dann mit einer Rundfahrt Richtung Westen mit einigen Zwischenstopps.

Den Tag darauf stand eine kleine Wanderung bei Arteara auf dem Programm. Die Tour startete in der Nähe der Kamelfarm und ein größerer Rundweg bedeutete zum Ende ca. 1 km Straße laufen. Auf der Karte sahen wir einen kürzeren Weg, der zum Parkplatz zurück führte und so beschlossen wir, die kleinere Runde zu machen.

An der vermeintlichen Stelle angekommen, mussten wir allerdings feststellen, dass es sich bei dem von uns erwählten Weg zurück zum Parkplatz um einen Privatweg handelte, so wurde aus der kleinen Runde doch noch die große :-) Das hatte auch den Vorteil, dass wir auch den trockenen Fluss überquerten und einige schöne Fotos von der Brücke machen konnten und entlang der Straße auch die Aloe-Farm sehen konnten.

Die Runde bei Arteara
Die Runde bei Arteara

Da die Muskeln eine Wanderpause benötigten und wir aber noch was sehen wollten, ging es dann in die Hauptstadt. Las Palmas de Gran Canaria ist eine riesige Stadt auf ca. 100 km² mit ca. 380.000 Einwohnern. Wir hatten uns für den Tag einen Spaziergang am Playa De Las Canteras vorgenommen und wenn zeitlich machbar, dann ein wenig La Isleta erkunden.

Las Palmas de Gran Canaria Runde
Las Palmas de Gran Canaria Runde

Man glaubt ja gar nicht wie anstrengend 10 km beim Stadtbummel sind :-) La Isleta wurde lediglich angekratzt. Das Timing war perfekt, denn als wir zurück beim Auto waren, war es bereits stock finster ;-)

Alles in einem war es ein gelungener Tag. Las Palmas ist sehenswert, auch wenn wir nur einen Mini-Teil der Stadt erkundet haben. Dafür sind auch viele Fotos entstanden und es war was anderes als Bergwanderung.

Das Highlight  war allerdings die Wanderung  am Barranco de Guayadeque. In Richtung Agüimes und dann auf die GC-103 bis zum Restaurante Tagoror Cueva de Bartolo. Übrigens absolut sehenswert. In den Höhlen ausgebautes Restaurant mit einer unglaublich schönen Atmosphäre. Eine kleine Espresso-Stärkung vor der Wanderung und los ging es! 

Die Route von Barranco de Guayadeque ca. 9 km auf 400 Höhenmetern
Die Route von Barranco de Guayadeque ca. 9 km auf 400 Höhenmetern
Restaurante Tagoror Cueva de Bartolo
Restaurante Tagoror Cueva de Bartolo
Etwas Espresso vor der Wanderung
Etwas Espresso vor der Wanderung

Eine wunderschöne Strecke im Gebirge, super zu laufen, moderate Steigungen, zwischendrin etwas schmäler, mal steiniger, mal Treppen... Sehr abwechslungsreich und viel zum gucken! 

 

 

 

 

Zumindest bis zum Ausguck

Ein schlechtes Foto, aber man kann grob den Weg erkennen, der uns die nächsten 3 km nach unten führen sollte
Ein schlechtes Foto, aber man kann grob den Weg erkennen, der uns die nächsten 3 km nach unten führen sollte

Der letzte Tag mit dem Mietauto führte uns zum Palmitos-Park, denn ich wollte unbedingt ein paar Tierfotos machen. Auch wenn wir mit einem nicht so gutem Gefühl hin sind, denn Tierparks sind eigentlich überhaupt nicht unser Ding. Über den Sinn und Zweck solcher Parkanlagen kann man sich natürlich streiten, zumindest fand ich den überteuerten Preis ganz in Ordnung. Der Park war wirklich recht schön. Mit einigermaßen ausreichend Platz für die meisten Tiere, auch wenn ich der Meinung bin, dass kein Platz in einem Käfig ausreichend groß ist :-(

 

Auf jeden Fall sind viele schöne Fotos entstanden. Hier die Fotos aus dem Palmitos-Park:

 

 

 

 

 

Unser Urlaubsfazit: Auf jeden Fall eine Reise wert!!! 

 

Tschüß und bis zur nächsten Reise ;-)